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HSG Lumdatal gewinnt bei der HSG Kleenheim-Langgöns II mit 28:21 (16:8)

Handball-Landesliga Mitte, Frauen: Sieben Tore Unterschied wie im Hinspiel zu Gunsten des Tabellenführers / HSG Lumdatal gewinnt bei der HSG Kleenheim-Langgöns II mit 28:21 (16:8)

 

(vk) Wie das Hinspiel (29:22 für Lumdatal) so gewann Tabellenführer HSG Lumdatal auch das Rück-spiel bei der HSG Kleenheim-Langgöns II in der Landesliga Mitte der Frauen mit sieben Toren Differenz und thront nach dem 28:21 (16:8)-Erfolg in Oberkleen weiter mit 26:0 Punkten und 13 Siegen aus 13 Spielen souverän an der Tabellenspitze. Die Gastgeberinnen fielen von Platz sechs auf Rang acht mit 10:16 Punkten zurück.

Dabei spielte die Liga-Primus aus  der Rabenau, der in Oberkleen deutlich mehr als die Hälfte der Zuschauer stellte, eine geradezu überragende erste Halbzeit. Den Spielerinnen um Trainer Michael Gilbert gelang fast alles, sie spielten schnell und schnörkellos und waren kaum zu neutralisieren. Zudem bot Torhüterin Julia Olemotz eine bärenstarke Partie. „Ich bin natürlich sehr froh, das wir gewonnen haben, hatte aber in der ersten Halbzeit mit mehr Gegenwehr gerechnet, die aber in der zweiten Halbzeit eingetreten ist“, erklärte Lumdatals Trainer Michael Gilbert.

Nach einem Doppelschlag von Anna Fuhr führte der Tabellenführer mit 2:0 (2.) und nach dem ersten Kleenheimer Tor zum 1:2 (4.) durch Michaela Eisenhardt und dem 3:4 (8./Neul-Siebenmeter) enteilte Lumdatal nach einem Doppelschlag von Pia Cybulski auf 7:3 (11.). Die Gastgeberinnen verkürzten durch die starke Tabea Neul auf 4:7 (13.), ehe Lumdatal auf 9:4 (17.) durch die siebenfache Torschützin Doreen Schlapp davon zog. Nach dem 6:10 (22.) durch einen abgefälschten Wurf von Tabea Neul, setzte sich Lumdatal auf 14:6 (26.) durch Selina Sauer ab. Die Seiten wurden dann beim 16:8 für den Gast gewechselt.

Nach Wiederbeginn wurde Kleenheim-Langgöns II stärker, hatte jetzt eine sehr starke Caroline Altenheimer im Tor und konnte die Begegnung ausgeglichener gestalten. Beim 10:17 (37.) war der Rückstand verkürzt und nach dem 13:21 (46.) kamen die Gastgeberinnen auf 16:21 (48.) durch Julia Grygar heran. Maria Kreß verkürzte sogar auf 17:21 (49.), doch nach diesem engsten Zwischenstand ordnete Lumdatals Trainer Michael Gilbert sein Team wieder und Katharina Smajek gelang das 25:17 (56.), was dann vor entscheidenden Charakter hatte. Elena Schuch stellte auf den 21:28-Endstand aus Sicht der Gastgeberinnen. „Nach einer Schwächephase haben wir weiter unser Spiel gespielt und relativ sicher den Sieg nach Hause gebracht“, erklärte Gilbert und weiter „man hat bei uns gemerkt, das Hanna Schmidt (krank), doch sehr fehlte“. 

„Ich bin gar nicht so unzufrieden, in der ersten Halbzeit war Lumdatal klar besser und hatte auch die bessere Torwart-Leistung, wir haben auch viele Chancen liegen gelassen, ich hätte natürlich gerne die 60 Minuten ausgeglichener gestaltet“, erläuterte Kleenheims Trainer Tim Straßheim, der auf seine spielende Co-Trainerin Lisa Schäfer verzichten musste.

HSG Kleenheim-Langgöns II: Altenheimer, Stahl (11.-30., bei einem Siebenmeter), Eisenhardt (2), Barnusch, Neul (8/4), Hänsel (2), Ulm, Kuschel, Grygar (3), Kreß (1), Schuch (1), vom Hagen (3), Bretz (1), Schepp.

HSG Lumdatal: Olemotz (1.-60.), Schön; Sauer (6/3), Schlapp (7), Elmshäuser, Franziska Müller (1), Stein, Hasenkamp, Madeleine Müller (3), Fuhr (3), Bulling, Smajek (5), Cybulski (3), Althen. 

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Stefan Niemann / Markus Schetzkens (Wetzlar). / Zuschauer: 120. / Zeitstrafen: 2:2 Minuten (Schepp - Franziska Müller). / Siebenmeter. 4/4 - 4/3.

                                              Volkmar Köhler