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HSG Kleenheim-Langgöns musste sich mächtig strecken beim 27:20 (14:10)-Heimsieg

Handball-3.Liga Ost, Frauen: Marc Langenbach: „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit selbst in Verlegenheit gebracht“ / HSG Kleenheim-Langgöns musste sich mächtig strecken beim 27:20 (14:10)-Heimsieg über den 1.FSV Mainz 05 II / Tanja Schorradt drei Sekunden vor Ende umgeknickt

 

Janina Langenbach in Aktion. Bild: Wolfgang Pachner

(vk) Die HSG Kleenheim-Langgöns hatte in der 3.Liga Ost der Frauen beim 27:20 (14:10)-Heimsieg über den 1.FSV Mainz 05 II Mitte des zweiten Spielabschnitts einige Probleme mit dem couragierten Spiel der Rheinhessen. „Wir haben eine überragende erste Viertelstunde gespielt, mit einer guten Abwehr, clever und ruhig“, erläuterte Kleenheims Trainer Marc Langenbach. 

Nach dem 3:1 (5.) durch die wieder einmal torgefährliche Katharina Wagner kam der Gast aus Mainz durch die junge Feline Tauscher zum 3:4-Anschlusstreffer (6.). Dann machten die Gastgeberinnen Tempo und bauten die Führung auf 8:3 (13.) durch ein Tor von Rechtsaußen Lisa Kiethe aus. Nach 20 Minuten stellte Wagner auf 12:4, ehe die Rheinhessen besser in Tritt kamen und auf 6:12 (23.) durch die junge Theresa Horstmann verkürzten. Wieder war es „Katha“ Wagner, die auf 13:6 (24.) erhöhte. Die Gäste nutzten die Minuten vor der Pause, „weil wir dann viel Hektik in das Spiel gebracht haben“ (Langenbach), um bis zur Pause auf 10:14 zu verkürzen. 

Die Kleenheimerinnen erhöhten auf 16:10 (34./Emely Nau), ehe Mainz 05 II auf 12:16 (35.) durch Katrin Feldmann stellte. Zweimal gelang den Rheinhessen sogar auf einen Drei-Tore-Rückstand zu reduzieren wie beim 15:18 (46.) und beim 16:19 (49.), jeweils durch einen von Katrin Feldmann verwandelten Siebenmeter. Die Gastgeberinnen scheiterten aber auch immer mal wieder an der groß gewachsenen Leonie Moormann im Mainzer Tor, die ab der 19.Minute zwischen den Pfosten stand. 

„Ich hatte aber nie das Gefühl, das wir das Spiel verlieren könnten, dafür haben wir einfach zu gut gedeckt“, analysierte Langenbach. Tanja Schorradt sorgte dann per Doppelpack für das 24:18 (58.) für die HSG Kleenheim-Langgöns. Den Schlusspunkt setzte mit ihrem neunten Tagestreffer Katharina Wagner zum 27:20-Endstand. Drei Sekunden vor dem Abpfiff war bei einer Abwehraktion Tanja Schorradt umgeknickt. Bleibt zu hoffen, das es keine schwere Verletzung für die Allrounderin ist. Kim Winkes (Grippe) fehlte, weshalb Trainer Langenbach der jungen Hannah Lüdge aus der Oberliga A-Jugend eine Chance auf Linksaußen für einige Minuten gab. „Wir haben uns selbst in Verlegenheit gebracht in der zweiten Halbzeit“, sagte Trainer Langenbach, der aber ansonsten mit dem Auftritt seiner Mannschaft „zufrieden war“.

HSG Kleenheim-Langgöns: Buhlmann (bis 46.), Jetishi (bei einem Siebenmeter, ab 46.); Lüdge, Barnusch, Hess, Schuch, Schorradt (7/3), vom Hagen (2), Kiethe (2), Wagner (9), Langenbach (2), Karlsson (3), Nau (2).

1.FSV Mainz 05 II: Simonelli (bis 19.), Moormann (ab 19.); Wirsing, Horstmann (1), Völker, Teuscher (4), Feldmann (4/2), Schulze, Adeberg (5/3), Nahm (2), Reuter (2), Grawe (2). 

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Carsten Hehn / Jan Tauchert (Erlangen). / Zuschauer: 120. / Zeitstrafen: 4:8 Minuten (Wagner, Langenbach - Horstmann, Feldmann, Adeberg, Grawe). / Siebenmeter: 4/3 - 6/5. 

            Volkmar Köhler