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HSG Kleenheim-Langgöns mit 35:30 (18:17)-Heimsieg über die TuS Dotzheim

Handball-Oberliga Hessen, Männer: HSG Kleenheim-Langgöns hat sich wieder überzeugend zurück gemeldet / 35:30 (18:17)-Heimsieg über die TuS Dotzheim nach starker Abwehrleistung / Kollmann stark / Höpfner wieder zweistellig unterwegs / Jörg Müller hat die Lücke gut geschlossen

 

Julian Reusch in Aktion. Bild: Wolfgang Pachner

(vk) Nach den beiden Auftaktniederlagen zum Start in das neue Jahr (Pokalheimniederlage gegen den TV Korschenbroich und Niederlage beim TV Kirchzell) hat sich die HSG Kleenheim-Langgöns in der Oberliga Hessen der Männer mit einem 35:30 (18:17)-Heimsieg gegen die TuS Dotzheim überzeugend zurück gemeldet und bleibt „oben“ dran. Basis für den Erfolg der Hausherren war eine starke Abwehrleistung. Kleenheims Trainer Matthias Wendlandt wollte diese Aussage allerdings nicht über die gesamten 60 Minuten stehen lassen. „Es war insgesamt eine gute  Abwehrleistung von uns, nicht so allerdings in der ersten Halbzeit“, erläuterte Wendlandt, der kurzfristig Jörg Müller (dritter Einsatz in dieser Saison) reaktiviert hatte. Und das war richtig gut. „Es war wichtig, das Jörg dabei war und gut die Lücken in der Abwehr geschlossen hat“, urteilte Wendlandt, der auch Alexander Faatz mit seinen vier Treffern lobte. „Sehr positiv war auch, das Alexander Faatz dabei war“, erklärte Wendlandt. Im Angriff war der Erfolg „eine gute zweite Welle“ in einem wegen zahlreicher Zeitstrafen an und für sich zerfahrenen Spiel. 

Lange Zeit konnte sich keiner der beiden Kontrahenten bei wechselnden Führungen absetzen. Erst nach Teuners 9:9 (14.) sorgte ein Doppelschlag von Fabian Höpfner für das Kleenheimer 11:9 (15.). Die Führung war aber so schnell dahin wie sie gekommen war, denn beim 13:11 (18.) führte Dotzheim mit zwei Toren Vorsprung. Nach dem 14:15-Rückstand (24./Teuner-Siebenmeter) konnte Björn Spieß von Linksaußen ausgleichen und Julian Reusch und Höpfner per Siebenmeter auf 17:15 (27.) erhöhen. Nach dem Dotzheimer 17:17-Gleichstand (30.) durch Johannes Schumacher gelang Maximilian Leger die 18:17-Pausenführung der Hausherren.

Nach dem Wechsel begegneten sich beide Mannschaften lange Zeit wieder auf Augenhöhe. Die top be-setzten, mit mehreren ehemaligen Bundesligaspielern, Gäste aus der Wiesbadener Vorstadt gingen erneut durch Marc-Oliver Teuner mit 20:19 (34.) per Siebenmeter in Führung. Nach Schuberts 22:22 (38.) sorgten Faatz und Kollmann wieder für eine Kleenheimer 24:22-Führung (39.). Nach Schumachers 24:24 (41.) setzte sich Kleenheim-Langgöns durch Tore von Alexander Faatz, Dennis Köhler und David Straßheim erstmals beim  27:24 (45.) auf drei Tore ab. Alex Faatz gelang das 29:25 (48.), ehe Maximilian Schubert nach der dritten Zeitstrafe die rote Karte sah und vom Parkett musste. Höpfners Siebenmeter zum 32:28 (55.) sorgte dann für die Vorentscheidung, ehe sich die Zeitstrafen häuften und es noch einmal hektisch wurde. Dennis Köhler sorgte für das 34:30 (58.) und damit für die endgültige Entscheidung und Höpfner machte mit seinem zehnten Tagestreffer von der Siebenmeterlinie mit 35:30 (58.) alles klar.

HSG Kleenheim-Langgöns: Manuel Eckhard; Fabian Höpfner (10/5), David Straßheim (2), Jörg Müller, Dennis Köhler (3), Joshua Planer (1),  Marc Weller (1), Julian Reusch (1), Björn Spieß (3), Cedrick Kollmann (7), Maximilian Leger (1), Jonas Friedrich (2),  Alexander Faatz (4).

TuS Dotzheim: Ugur Toru, Nicolas Robinson;  Sören Battermann (2), Frederic Bocklet, Maximilian Schu-bert (6), Patrick Heil, Johannes Schumacher  (8), Lars Klasmann, Dennis Assmann (1), Kenneth Fuhrig (1), Thomas Sterker (3), Yassin Ben-Hazaz (1), Marc-Oliver Teuner (8/4), Marco During.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Alexander Ernst / Maximilian Henkel (TV Idstein / TG Rüsselsheim). / Zuschauer: 120. / Zeitstrafen: 14:20 Minuten (Höpfner, Müller, Köhler/zwei, Reusch, Kollmann, Friedrich - Schubert/drei/Disq. 48:58.Min., Heil/zwei, Schumacher, Assmann, Sterker, Ben-Hazaz, Trainer Embs). /  Siebenmeter: 6/5 - 4/4.

                            Volkmar Köhler