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HSG Kleenheim-Langgöns mit 30:24 (14:12)-Erfolg beim HV Chemnitz

Handball-3.Liga Ost, Frauen: HSG Kleenheim-Langgöns kommt nach zehn Minuten in Sachsen in die Gänge / Mittelhessen mit 30:24 (14:12)-Erfolg beim HV Chemnitz

 

(vk) Die HSG Kleenheim-Langgöns kommt wieder in die Spur. Die Mittelhessen gewannen ihr Auswärtsspiel beim HV Chemnitz am Ende ungefährdet mit 30:24 (14:12), obwohl das Team stellenweise mit bis zu neun Treffern führte.

„Mit der ersten Viertelstunde kann ich nicht zufrieden sein, offenbar hat der Mannschaft die lange Busfahrt nach Sachsen noch in den Knochen gesteckt“, sagte Kleenheims Trainer Marc Langenbach, der für den Rest der Saison auf Kreisläuferin Carolina Fischer (beruflich in Dänemark) verzichten muss. Nach Tanja Schorradts 2:2 (3.) erhöhten die Gastgeberinnen auf 4:2 (5.) durch Sandra Schumann, ehe Stina Karlsson der 3:4-Anschlusstreffer (5.) gelang. Die Sachsen setzten sich dann sogar auf 6:3 (10.) durch Marcela Splechtova ab, ehe Marc Langenbach die grüne Karte legte (9:43 Min.) und die Gäste fortan besser eingestellt waren. Katharina Wagner und ein Doppelschlag von Stina Karlsson bedeuteten schließlich den 6:6-Ausgleich (13.), ehe Linkshänderin Lisa Kiethe beim 7:6 (14.) die Gäste erstmals nach vorne brachte. Kim Winkes erhöhte dann auf 9:7 (18.). Chemnitz ließ zwar wenigstens zunächst nicht abreißen, kam zum 9:9 (20.) und dann auch immer wieder zum Anschlusstreffer wie beim 12:13 durch die sechsfache Torschützin Melanie Beckert 16 Sekunden vor Ende. Katharina Wagner sorgte vier Sekunden vor dem Pausenpfiff für die Kleenheimer 14:12-Halbzeitführung. 

Nach Wiederbeginn gelang erneut Beckert das 14:15 (34.), ehe die Mittelhessen innerhalb fünf Minuten auf 20:14 (39.) wiederum durch die neunfache Torschützin Katharina Wagner stellten und damit eine Art Vorentscheidung herbeigeführt hatten. Hess traf dann zum 22:15 (43.) für den Gast, ehe Katharina Wagner beim 25:16 (49.) eine Neun-Tore-Führung herstellte. Das gelang auch Youngster Ann-Sophie vom Hagen beim 29:20 (54.) für die Mittelhessen noch einmal, für die Tanja Schorradt das letzte Tor zum 30:21 (56.) erzielte. Die Gastgeberinnen betrieben dann noch Ergebniskosmetik. Trainer Langenbach setzte alle Spielerinnen ein und lobte auch beide Torhüterinnen. Kleenheim-Langgöns hielt die beiden gefährlichsten Spielerinnen der Gastgeber, Marcela Splechtova (2 Tore) und Catrin Grützmann (ohne Tor), sehr gut in Schach.

Während Chemnitz (7:23 Punkten) durch den Sieg des TSV Birkenau über den 1.FSV Mainz 05 II auf den vorletzten Rang zurück fiel, hielt Kleenheim-Langgöns mit 20:8 Punkten Rang vier.

HC Chemnitz: Slesaczek, König; Rosiak, Splechtova (2), Amtsberg (1), Schumann (4), Breßler (3/3), Leibnitz (1), Pruß (2), Schulze (5), Grützmann, Beckert (6). 

HSG Kleenheim-Langgöns: Jetishi, Buhlmann; Barnusch, Hess (2), Schuch (2), Schorradt (5/2), vom Hagen (2), Kiethe (1), Wagner (9), Langenbach (3/2), Karlsson (4), Nau, Winkes (2).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Jonas Ansohn / Adrian Sekiraca (LV Berlin). / Zuschauer: 270. / Zeitstrafen: 8:6 Minuten (Rosiak, Pruß, Schulze/zwei - Schorradt, Wagner, Winkes). / Siebenmeter: 5/3 - 7/4.

        Volkmar Köhler