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Aktuelles - Detail

HSG Kleenheim-Langgöns in Herzogenaurach

Handball-3.Liga Ost, Frauen: Manuel Silvestri: „Die zwei Punkte, die wir zu Hause gegen Mainz-Bretzenheim verloren haben, wollen wir uns möglichst in Herzogenaurach wieder holen“ / Carolina Fischer umgeknickt

 

(vk) Am achten Spieltag in der 3.Liga Ost der Frauen will sich die auf Rang drei zurück gefallene HSG Kleenheim-Langgöns (11:3 Punkte), die im Heimspiel gegen Mainz-Bretzenheim am vergangenen Sonntag "verloren gegangenen Punkte möglichst in Herzogenaurach wieder zurück holen“ (So, 14.30 Uhr), wie Trainer Manuel Silvestri sagte.

Tabellenführer HC Leipzig (14:0) ist im Ostduell gegen den Elften HV Chemnitz (2:10) am Sonntag um 16 Uhr haushoher Favorit. Das trifft auch auf den neuen Zweiten SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim (12:2) im Heimspiel am Samstag um 19.30 Uhr gegen den Neunten TSV Birkenau (3:11) zu. Im Verfolgerduell stehen sich am Samstag um 19 Uhr der Fünfte SC Markranstädt (10:4) und der Vierte 1.FSV Mainz 05 II (11:3) gegenüber. Gespannt sein darf man, ob sich die TSG Ober-Eschbach (4:10) im Kellerduell am Sonntag um 16 Uhr gegen Schlusslicht HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden (0:14) mit dem neuen Trainer Adamski weiter aus den unteren Tabellenregionen entfernen kann.

TS Herzogenaurach - HSG Kleenheim-Langgöns (Sonntag, Sporthalle Gymnasium Herzogenaurach)

Die Mittelhessen sind im Bayerischen gewarnt. Beim eigenen Turnier der HSG Kleenheim-Langgöns um den Mittelhessen-Cup im August gewann Herzogenaurach in Oberkleen gegen die HSG Kleenheim-Langgöns und holte sich den Turniersieg. „Wir haben gegen einen starken Gegner verloren, sind aber selbst schuld, weil wir nur 18 Tore erzielt haben, wir müssen unser Angriffsspiel verbessern, daran müssen wir arbeiten“, blickt Manuel Silvestri noch einmal zurück auf die 18:23-Heimniederlage am Sonntag gegen Mainz-Bretzenheim. „Wir fahren nach Herzogenaurach, um möglichst die zwei Punkte zu holen, die wir zu Hause letzten Sonntag verloren haben“, erklärt Silvestri. „Herzogenaurach ist eine gute, ausgeglichen besetzte Mannschaft, aus der mit Saskia Probst eine starke, sehr dynamische Linkshänderin vielleicht etwas herausragt“, erläutert Silvestri. 

„Herzogenaurach macht sehr viel Tempo, wir dürften nach vorne hin, nicht so viele Fehler machen und einen schnellen Rückzug praktizieren und dürfen nicht so statisch spielen wie gegen Bretzenheim“, so der Gästetrainer weiter. Bei den Kleenheimerinnen hatten einige Spielerinnen keinen guten Tag, das sollte aber nicht jede Woche der Fall sein. „Ich bin natürlich enttäuscht, das wir gegen Bretzenheim verloren haben, die Abwehr stand gut, wir hatten aber im Angriff ein paar Ausfälle“, sagt Manuel Silvestri, der hofft komplett antreten zu können, auch wenn Carolina Fischer im Training umgeknickt ist. Übrigens Herzogenaurach ist der Stammverein von Kleenheims Tanja Schorradt.

Der Kleenheimer Fan-Bus fährt am Samstag um 9.30 Uhr in Langgöns an der Bäckerei Mack ab. 

                                                           Volkmar Köhler