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Aktuelles - Detail

HSG Kleenheim-Langgöns gegen Topteam von der TSG Eddersheim

(mcs). In keiner schönen Saisonphase befinden sich aktuell die Damen der HSG Kleenheim-Langgöns in der Dritten Liga. Zahlreiche Personalprobleme sorgten nicht nur dafür, dass das Team von Trainer Mar Langenbach jüngst klar bei Fortuna Düsseldorf mit 16:27 unterlag, sondern auch dafür, dass die Kleebachtalerinnen auf den drittletzten Tabellenplatz abgerutscht sind. Zur Unzeit gastiert am kommenden Sonntag (17 Uhr) nun auch noch ein absolutes Topteam aus Staffel D in der Weidig-Sporthalle, gegen den Tabellenzweiten TSG Eddersheim hängen die Trauben extrem hoch.

12:2 Punkte weisen die Damen aus dem Hattersheimer Stadtteil nämlich nach den ersten sieben Saisonspielen auf. Einzig beim Meisterschaftsfavoriten SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim mussten sich die Südhessinnen denkbar knapp mit 22:23 geschlagen geben und das auch erst durch einen Gegentreffer nur Sekunden vor dem Schlusspfiff. Ansonsten machte das Team von Trainer von Tobias Fischer mit den meisten Kontrahentinnen kurzen Prozess, so wie auch mit dem weiteren mittelhessischen Vertreter HSG Lumdatal, der beim Tabellenzweiten mit 16:40 (!) unter die Räder kam. Eine dementsprechend hohe Meinung hat der SGK-Coach von der Mannschaft, die am Sonntag in Oberkleen zu Gast sein wird. „Sie verfügen in Person von Özer, Feick und König über einen überragenden Rückraum und mit Lena Thoß über eine bärenstarke Kreisläuferin. Aber alle starken Spielerinnen aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Sie kennen sich lange, sind über eine sehr eingespielte Truppe und sind so ziemlich das Beste, was in dieser Liga auf einen zukommen kann“, lobt Langenbach.

Dieser muss weiterhin auf die Langzeitverletzte Tanja Schorradt verzichten, auch Elena Schuch und Rixa Hahn fallen nach wie vor aus. Nach ihrer Verletzung aus der Düsseldorf-Partie ist zudem der Einsatz von Nina Eggers wegen ihrer Ellenbogenprobleme äußerst fraglich. Ob dieser großen Personalprobleme gibt sich Langenbach vor dem Duell mit einem der Aufstiegsanwärter auch keiner Illusionen hin. „Für uns kann es nur darum gehen, auf uns zu schauen. Ich möchte von meiner Mannschaft sehen, dass sie in diesem Spiel die richtige Einstellung hat und alles gibt, was sie hat. Das ist für mich entscheidend“, betont der Kleenheim/Langgönser Trainer, der weiß, dass in den nächsten Wochen wohl eher Gegner auf Augenhöhe warten dürften als am kommenden Sonntag.