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Aktuelles - Detail

Für die HSG Kleenheim-Langgöns II steht das Derby gegen den TSV Griedel an

Handball-Landesliga Mitte, Frauen: Für die HSG Kleenheim-Langgöns II steht am Samstag um 15.30 Uhr das wichtige Derby in Oberkleen gegen den TSV Griedel auf dem Plan

 

(vk) Nach einer dreiwöchigen Pause wird in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen endlich wieder um Punkte gespielt. Dabei wird der dritte Spieltag komplett abgewickelt, denn neben fünf Begegnungen am Samstag wird auch einmal am Sonntag gespielt. Den Auftakt am Samstag um 15.30 Uhr in Oberkleen machen der Vorletzte HSG Kleenheim-Langgöns II (0:4 Punkte) im Nachbarderby gegen den TSV Griedel (2:0), der allerdings erst eine Partie ausgetragen hat. Eine halbe Stunde später ist um 16 Uhr der Überraschungs-Dritte HSG Lumdatal (4:0) beim Drittletzten HSG Goldstein/Schwanheim (0:4) zu Gast. Das Spitzenspiel bestreiten am Samstag um 18 Uhr in Eibelshausen der Zweite HSG Eibelshausen/Ewersbach und Tabellenführer TSG Leihgestern (je 4:0). Erstmals in dieser Saison im Einsatz ist nach zwei verlegten Begegnungen die auf Rang sechs notierte HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (0:0 Punkte), die beim Neunten TV Idstein (0:4) am Sonntag um 17 Uhr antreten muss.

HSG Kleenheim-Langgöns II - TSV Griedel (Samstag, 15.30 Uhr, Weidig-Sporthalle Oberkleen)

Mit unterschiedlicher Ausgangsposition (von den Punkten her) gehen die beiden heimischen Rivalen in das Derby. „Für uns geht die Saison eigentlich jetzt erst richtig los, denn wir haben erstmals einen vollen Kader zur Verfügung“, sagt Kleenheims Trainer Tim Straßheim nach den beiden Auftaktniederlagen und null Punkten. Sogar Co-Trainerin Lisa Schäfer (Kapselverletzung an der Hand) will es wieder versuchen. „Sicherlich haben wir etwas Druck nach zwei Niederlagen“, sieht Straßheim die Sache. „Aber wir haben bei beiden Spielen gut gespielt, wir würden besser dastehen, wenn wir komplett gespielt hätten“, ist sich der Kleenheimer Trainer sicher. „Griedel kann sicherlich entspannter in das Spiel gehen“, erklärt Straßheim, der 14 Spielerinnen zur Verfügung hat und seinen Trainerkollegen auf Griedeler Seite Martin Schmitt lobt. „Er ist einer der besten Trainer, der seine Mannschaft akribisch vorbereitet und uns schon zwei Mal gesehen hat“, berichtet Straßheim. Möglicherweise wird das aber nicht allzu viel nutzen, „weil wir immer mit einer anderen Mannschaft gespielt haben“. Für den Kleenheimer Trainer sind neben dem „Trumpf Martin Schmitt“ noch „die beiden starken Außen, die immer wieder in Szene gesetzt werden“, ganz wichtige Faktoren.

Der Auftaktsieg gegen Idstein war für Griedel sicher wichtig, denn nach Kleenheim-Langgöns II kommen mit Goldstein, Anspach/Usingen und Oberursel II weitere Gegner auf Augenhöhe. „Das sind alles Mannschaften, wo wir uns etwas ausrechnen, deshalb wollen wir gegen Kleenheim-Langgöns II auch nachlegen“, verdeutlicht Martin Schmitt, der personell gut besetzt ist, dennoch aber ein paar Fragezeichen hat. So ist der Einsatz von Madeleine Dietz (Krankenschwester) beruflich bedingt fraglich und auch die starke Torfrau Pauline Wicke meldete sich unter der Woche krank.

                                                     Volkmar Köhler