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Aktuelles - Detail

Frauen1 der HSG Kleenh.-Langg. beim Tabellenführer

(mcs). Eine schwerere Aufgabe als die, die sich der HSG Kleenheim-Langgöns in der letzten Partie vor der Weihnachtspause in der Dritten Frauenhandball-Liga stellt, könnte auf das Team von Neutrainer Martin Saul wohl kaum warten. Zum Jahresabschluss reisen die Kleebachtalerinnen am Samstag (Anwurf: 19.30 Uhr) nämlich zu Spitzenreiter SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim. Dieser führt das Tableau nicht nur souverän an, sondern hat bislang noch keinen einzigen Punkt abgeben müssen.

Doch nicht die Gedanken an das Spiel beim unangefochtenen Tabellenführer waren es, die Kleenheim-Langgöns in den letzten Tagen Sorgen bereitet haben, sondern die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Hatte der Tus Königsdorf die ursprünglich für letzten Sonntag angesetzte Partie wegen gleich acht Fällen im Team absagen müssen, so tauchten auch im SGK-Lager Fälle auf, was natürlich Auswirkungen auf den Trainingsbetrieb hatte und auch für das Match in Rheinland-Pfalz am Samstag hat. „Es gibt bei uns drei aktive Fälle, weshalb eine Spielabsage aber nicht in Frage kommt und wir zu dem Spiel am Wochenende wohl antreten müssen. Wenn Training in den letzten beiden Wochen stattfinden konnte, so war es zudem noch geprägt von weiteren krankheitsbedingten Ausfällen oder von Impfungen. Dann sind natürlich allerbeste Voraussetzungen für ein Spiel beim Tabellenführer“, beschreibt SGK-Trainer Saul mit ein wenig Sarkasmus.

Denn auch bei optimaler Vorbereitung auf die Partie und in Bestbesetzung wäre es die Kleenheim-Langgönser Damen sicherlich einer Herkulesaufgabe gleichgekommen, Mainz-Bretzenheim Paroli zu bieten. Schließlich hat das Team um die Trainerin und ehemalige ungarische Weltklassespielerin Ildiko Barna alle zehn Saisonpartien für sich entscheiden können und dabei eine Tordifferenz von plus 89 herausgeworfen. Im Schnitt gelangen den Mainzerinnen damit pro Partie fast neun Tore mehr als ihrem jeweiligen Gegner. Der erste Verfolger und Tabellenzweite TSG Eddersheim liegt schon ganze fünf Minuspunkte zurück, was die Ausnahmestellung des kommenden SGK-Gegners in Staffel D nochmal verdeutlicht. „Wir begreifen das Spiel einfach als eine Chance für uns, um wieder zu lernen. Die jungen Spielerinnen mit Zweitspielrecht werden sicherlich wieder ihre Gelegenheit bekommen, sich zu zeigen. Dazu werden wir auch Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft hinzunehmen, um vom Kader her wenigstens einigermaßen die Voraussetzungen für das Spiel zu schaffen. Wir haben zumindest eine Idee, wie wir Mainz-Bretzenheim am Samstag ärgern können. Dann schauen wir einfach mal, ob und wie uns das gelingt“, betont Martin Saul abschließend.