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Aktuelles - Detail

Das war ganz knapp

Handball-Landesliga Mitte, Frauen:

Katja Schön verwandelt den einzigen Siebenmeter 66 Sekunden vor Schluss zum Siegtor / SG Kleenheim II mit knappem 22:21 (14:12)-Erfolg über Oberliga-Absteiger HSG Lumdatal / Youngster Ann-Sophie vom Hagen hat „ein super Spiel gemacht“

 

(vk) Die SG Kleenheim II feierte am zweiten Spieltag im ersten Heimspiel in der Landesliga Mitte der Frauen beim knappen 22:21 (14:12)-Sieg über Oberliga-Absteiger HSG Lumdatal den ersten Sieg, der auch gleichzeitig ein erfolgreicher Heimeinstand des neuen Kleenheimer Trainers Etienne Emmert bedeutet.

Dabei verschliefen die Kleenheimerinnen den Auftakt und lagen nach gut fünf Minuten mit 0:4 durch Pia Cybulski hinten. Erst Melanie Mattheiß gelang mit dem 1:4 (8.) der erste Kleenheimer Treffer. Der Oberliga-Absteiger dominierte weiter bis zum 6:2 (10.) durch die achtfache Torschützin Laura Ziegler. Kleenheim II fand allmählich ins Spiel und Youngster Ann-Sophie vom Hagen verkürzte sowohl auf 4:6 (12.) als auch auf 6:7 (16.). Die wieder mitwirkende Therese Blasig konnte beim 9:9 (20.) erstmals egalisieren und der A-Jugendlichen Nele Barnusch, die ebenfalls eine sehr gute Leistung bot, gelang beim 12:11 (24.) die erste Kleenheimer Führung. Nach Nina Hasenkamps 12:12 (26.) war es ein Doppelschlag von Nele Barnusch, der die 14:12-Pausenführung der Heimmannschaft bedeutete.

Nach dem Wechsel gelang Ziegler direkt der 13:14-Anschlusstreffer (32.), ehe Kleenheim II durch Steffi Schön das 17:14 (42.) gelang. Beim 19:15 (47.) durch die stark aufspielende vierfache Torschützin Melanie Mattheiß waren die Gastgeberinnen auf vier Tore enteilt. Mattheiß gelang auch das 20:16 (49.), ehe Lumdatal immer stärker wurde und zunächst auf 18:20 (53./Ziegler) verkürzte. Barnusch traf zum 21:18 (53.), ehe Lumdatal durch zwei verwandelte Siebenmeter von Laura Ziegler und einem Treffer von Madeleine Müller zum 21:21 (57.) egalisierte. Nach einer Zeitstrafe 89 Sekunden vor Ende gegen Pia Cybulski durfte der Oberliga-Absteiger nicht mehr ergänzen. Katja Schön verwandelte 66 Sekunden vor Schluss den einzigen Kleenheimer Siebenmeter zum 22:21-Siegtor. Lumdatals Coach Martin Schmitt nahm 33 Sekunden vor Ende eine Auszeit, um noch einen Punkt zu retten,  am Ergebnis aber änderte sich nichts mehr. Es war ein Derby lange Zeit auf Augenhöhe, auch wenn jede Seite mit vier Toren führte.

„Wir haben den Start verschlafen, uns dann aber heran gekämpft, Hut ab vor der geschlossenen, kollektiven Mannschaftsleistung, die auf den Punkt genau wichtig war“, bilanzierte Kleeheims Trainer Etienne Emmert, der die Leistungen von Julia Wohlrab in der Abwehr und Lisa Schäfer im Spielaufbau, auch wenn sie ohne Torerfolg blieben, heraus hob. „Ein super Spiel gemacht hat Ann-Sophie vom Hagen, die Spielerin hat ganz viel Potenzial“, lobte Emmert die junge 17-jährige von der HSG Mörlen gekommene Spielerin.

HSG Kleenheim II: Altenheimer, Stahl; Barnusch (5), Neul, Rink, Schäfer, Therese Blasig (2), Wohlrab, Kreß, vom Hagen (5), Stephanie Schön (2), Mattheiß (4), Schepp (1), Katja Schön (3/1).

HSG Lumdatal: Olemotz, Elisath; Ziegler (8/4), Schlapp (3), Elmshäuser, Franziska Müller (3), Stein, Fritz, Nina Hasenkamp (1), Madeleine Müller (4), Smajek, Cybulski (2), Bullig.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Eberhardt/Roth (Nieder-Florstadt / Griedel). / Zuschauer: 100. / Zeitstrafen: 4:4 Minuten (Blasig, Schepp - Hasenkamp, Cybulski). / Siebenmeter: 2/1 - 6/4.

      Volkmar Köhler