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Aktuelles - Detail

Bittere Heimniederlage

Handball-Landesliga Mitte, Frauen:

HSG Kleenheim II kassiert bittere Heimniederlage / Bei der 19:24 (10:15)-Heimniederlage gegen die FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel fehlten Erstellung, Moral und Effizienz bei den Gastgeberinnen

 

(vk) Im einzigen Spiel der Handball-Landesliga Mitte der Frauen am Dienstag musste die HSG Kleenheim II eine bittere 19:24 (10:15)-Heimniederlage gegen die bislang ohne Punkt am Tabellenende stehende FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel hinnehmen. Die Gäste hatten auch in der vergangenen Saison beide Vergleiche mit den Kleenheimerinnen gewonnen, obwohl dieses Mal mit der Ex-Ober-Eschbacherin Tina Beckmann die zentrale Spielerin beim Gast, der nach dem ersten Spieltag den Trainer gewechselt hatte, noch fehlte. Kleenheim II lag bis zum 5:4 (9.) durch Isabell Schepp immer wieder knapp vorne, ehe der Gast nach einer Viertelstunde auf 9:5 (15.) durch die starke Bianca Rother von Rechtsaußen davonzog. Die Kleenheimerinnen erholten sich von diesem Rückstand die gesamte Begegnung nicht mehr. Nach dem 10:13 (25.) durch einen von Nele Barnusch verwandelten Siebenmeter, erhöhte die FSG noch auf den 15:10-Pausenvorsprung. Den Kleenheimerinnen unterliefen immer wieder Fehler, die der Gast zu Kontertoren nutzte. Beim 13:16 (36.) konnte Ann-Sophie vom Hagen Kleenheim II noch einmal auf drei Tore heranbringen, doch die Gäste waren kaltschnäuziger, effektiver aus dem Rückraum und von den Außenpositionen gefährlicher. Dagegen arbeitete die Kleenheimer Abwehr nachlässig, fehlerhaft und ohne jeglichen Biss. Nach dem 17:20 (48.) durch die A-Jugendliche Tabea Neul schwanden alle Hoffnungen auf einen Kleenheimer Punktgewinn, weil sich der Gast auf 23:17 (57.) absetzte.

„Bei uns haben heute Einstellung und Moral gefehlt“, erläuterte Kleenheims Trainer Etienne Emmert. „Wir haben uns zwar gute Chancen herausgearbeitet, waren aber vorne nicht effizient genug; wenn die Effizienz nicht da ist, dann ist dass das Resultat“, sagte Emmert nach der enttäuschenden 19:24-Heimniederlage. Überragend beim Gast neben der neunfachen Torschützen auf Rechtsaußen Bianca Rother war die großgewachsene Torhüterin Zorana Jurcevic, die gegen die Kleenheimer Werferinnen immer wieder parierte und auch vier Siebenmeter abwehrte. Großes Lob verdiente sich Schiedsrichter Carsten Trittin (HSG Lumdatal), der wegen der Erkrankung seines Kollegen, die Begegnung alleine leitete und eine sehr gute Leistung bot.

HSG Kleenheim II: Altenheimer, Jetishi (ab 14.Min.); Barnusch (6/2), Neul (1), Kerstin Schulz, Rink, Schäfer (3), Wohlrab, Kreß (1), vom Hagen (3), Stephanie Schön (1), Mat-theiß (1), Schepp (2), Katja Schön (1/1).

                                          Volkmar Köhler