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Aus 16 wurden neun

Handball-3.Liga West, Frauen: SG Kleenheim hat keine Probleme beim 35:26 (22:13)-Heimsieg über den TSV Birkenau / Torhüterin Kune Jetishi und Katharina Wagner stark / Comeback von Janina Langenbach mit zwei Treffern

 

(vk) Zu einem ungefährdeten, lockeren 35:26 (22:13)-Heimsieg kam in der 3.Liga Ost der Frauen die SG Kleenheim gegen den südhessischen TSV Birkenau. Hatten die Kleenheimerinnen im Hinspiel noch rund 40 Minuten Probleme bei den Bergsträßerinnen gehabt, ehe der Erfolg sich abzeichnete, so beherrschten die Mittelhessen im Rückspiel Gegner und Spiel von Anfang an.

Kleenheim legte eine 4:0-Führung (5.) durch Nina Hess vor und gewann damit Sicherheit für das eigene Spiel. Auch wenn Danijela Rajic auf 4:7 (11.) für den TSV Birkenau verkürzte, waren die Gastgeberinnen nach dem 9:4 (12.) durch die wieder sehr starke Katharina Wagner erneut auf Torfjagd und machten daraus nach 18 Minuten eine 14:5-Führung (Tanja Schorradt). Schorradt schaffte auch beim 20:10 (26.) nach sehenswertem Wagner-Zuspiel die erste Zehn-Tore-Führung, ehe beim 22:13 die Seiten gewechselt wurden. Immer wieder war auch die junge Torhüterin Kune Jetishi, die tags zuvor schon im Spiel der zweiten Mannschaft in der Landesliga mit glänzenden Paraden einen Punktverlust verhindert hatte, positiv aufgefallen und zeigte eine guten Leistung zwischen den Pfosten.

Nach dem Wechsel lief die Kleenheimer Tormaschinerie weiter auf Hochtouren. Beim 30:14 (41.) erzielte Janina Langenbach nach wochenlanger Verletzungspause von Linksaußen wieder ihr erstes Tor für Kleenheim. Beim 32:16 (46.) sorgte Kim Winkes für den höchsten Abstand und eine Kleenheimer 16 Tore-Führung. Nach Elena Schuchs 35:23 (56.) ließen die Gastgeberinnen noch drei Treffer zu, dennoch hatte Kleenheims Trainer Julian Reusch keine große Kritik vorzubringen nach dem 35:26 (22:13)-Heimsieg, mit dem Kleenheim als Zweiter bis auf einen Punkt wieder an Tabellenführer HSG Gedern/Nidda (nach der 22:30-Niederlage beim HC Leipzig) heran gerückt ist.

„Das war schon in Ordnung heute“, sagte Julian Reusch, der auch darüber hinweg sah, „dass wir einen 16 Tore-Vorsprung auf neun Tore haben schrumpfen lassen“. „Da fällt die Konzentration ab, wenn du mit 16 Toren Vorsprung führst, das ist dann schon irgendwo normal“, zeigte der Kleenheimer Trainer Verständnis auch für die eine oder andere liegen gelassene Torchance oder technischen Fehler.

„Wir haben sehr konzentriert begonnen“, freute sich Reusch, dessen Team mit 4:0 und 6:1 (7.) gestartet war und auch in den zweiten Durchgang erst nach sechs Treffern in Folge zum 28:13 (39./Nau) nach knapp zehn Minuten erst den ersten Gegentreffer kassierte. Reusch hob besonders die Leistungen der defensivstarken Kreisläuferin Katharina Wagner, die auch noch fünf der sechs Siebenmeter erarbeitete und zehn Tore (oft auch per Gegenstoß) erzielte, hervor. Und daneben bot die 20-jährige Studentin Kune Jetishi eine starke Leistung im Tor. Bemerkenswert ist auch das Pensum der 18-jährigen Ann-Sophie vom Hagen, die in drei Kleenheimer Mannschaften spielte.

SG Kleenheim: Jetishi (bis 51.), Buhlmann (ab 51.), Mack (n.e.); Hess (3/3), Schuch (1), Schorradt (4/2), Heinzelmann (4), vom Hagen (4), Fischer, Kiethe, Wagner (10), Langenbach (2), Nau (4), Winkes (3).

TSV Birkenau: Leinert, Schlechter; Falter, Hofmann, Crnisanin (3), Scheffler (1), Schwab (9), Mader, Weisbrod, Gölz (2/1), Schreyer (1), Baumann (5), Rajic (4/2), MInk (1).

Im Stenogramm / Schiedsrichter:  Florian Reuther / Michael Tobiasch (TV Idstein). / Zuschauer: 150. / Zeitstrafen: 6:6 Minuten (Schuch, Heinzelmann, Langenbach - Schwab, Mader, Rajic). / Siebenmeter: 6/5 - 4/3.

                                      Volkmar Köhler