









3.Handball-Liga Ost, Männer:
Walter Don: „Wir wollen das besser machen als im Hinspiel“ / SG Kleenheim empfängt Mitaufsteiger SG LVB Leipzig am Sonntag um 17 Uhr in Oberkleen / Grippe ist unterwegs
(vk) Keine absolute Mammutaufgabe wie in den letzten Wochen mit den Begegnungen in Dessau oder zu Hause gegen Tabellenführer EHV Aue liegt vor den Spielern der SG Kleenheim am 20.Spieltag in der 3.Handball-Liga Ost der Männer, denn mit der SG LVB Leipzig (11.Platz/16:22 Punkte) ist am Sonntag um 17 Uhr in der Oberkleener Weidig-Sporthalle ein Mitaufsteiger beim Liga-Schlusslicht ais Mittelhessen (5:31) zu Gast.
SG Kleenheim – SG LVB Leipzig (Sonntag, 17 Uhr, Weidig-Sporthalle Oberkleen)
Im Hinspiel bezogen die Kleenheimer mit 15:37 die höchste Saisonniederlage in Leipzig. „Damals hat Leipzig überragend gespielt und wir haben schlecht gespielt“, gestand Kleenheims Trainer Walter Don ein.
„Wir haben uns in diesem Heimspiel ganz einfach einmal richtig zu rehabilitieren, denn wir sind besser geworden, Leipzig hat zwar zuletzt nicht mehr so überragend gespielt, hat aber immer noch eine starke Mannschaft“, erläutert der Kleenheimer Trainer.
„Ich hoffe, dass wir uns gut aus der Affäre ziehen können und besser aussehen als in Leipzig“, so Don weiter. Die Sachsen glänzten zuletzt beim 24:20-Heimsieg über die HSG Pohlheim nicht wirklich, machten aber ihre Hausaufgaben und dürften mit 16 gewonnen Punkten aktuell schon die Klasse halten können.Von der Besetzung her reisen die Sachsen mit zweitligaerfahrenen Spielern wie Linksaußen Sascha Meiner. „Mit Krzystof Zart und Jacob Fritsch stehen zwei wurfstarke Rückraumspieler bei Leipzig im Kader“, sagt Don, der in Max Berthold „einen starken Playmaker“ sieht, der „zusammen mit dem Finnen Tommi Sillanpää einen kaum zu überwindenden Innenblock spielt“.
Auch im Torwart-Bereich sind die Gäste vorzüglich besetzt. Mit Sebastian Schulz und Patrick Ziebert steht ein starkes Torwart-Duo zur Verfügung. Schulz, der von Zweitligist SC DHfK Leipzig kommt und mit Doppelspielrecht spielt, ist erste Wahl. Gegen den Nachbarn Pohlheim, Leipzig gewann in einem schwachen Spiele mit 24:20, bildete Patrick Ziebert mit Schulz das Torwartgespann.
Mit Tommi Sillampää (aus Aue gekommen) und mit Torhüter Patrick Ziebert (Rein. Füchse Berlin II) hat der Aufsteiger sogar zwei Akteure unter seinen neun Zugängen, die in der vergangenen Saison in der 2.Liga gespielt haben.
Die Sachsen sind gewissermaßen der erste mitteldeutsche Meister und schafften als Sieger der neu geschaffenen Oberliga, die aus den Oberligen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gebildet wurde, zwei Spieltage vor Rundenende vorzeitig die Meisterschaft.
Für den seit 2008 bei Leipzig tätigen Trainer Jens Große ist es der dritte Aufstieg innerhalb von fünf Jahren.
Nicht nur bei den Mittelhessen scheint die Grippe im Anmarsch, denn Julian Reusch hat aus diesem Grund noch gar nicht und Torhüter Mathias Lang nur wenig trainiert. Tim Spengler war mit der Polizeiauswahl unterwegs. Jörg Müller (verletzt) fehlt den Kleenheimern sowieso.
Volkmar Köhler