









Handball-Oberliga Hessen, Männer:
SG Kleenheim kann dem großen Ziel wieder ein Stück näher kommen: Im Heimspiel kommt der unberechenbare TSV Vellmar am Samstag um 20 Uhr nach Oberkleen / Wieder mit Christian Keil (vk) Vier Spiele noch und vier Punkte Vorsprung weist Tabellenführer SG Kleenheim (36:8 Punkte) vor dem 23.Spieltag in der Handball-Oberliga Hessen der Männer auf und mit einem Heimsieg am Samstag um 20 Uhr in der Oberkleener Weidig-Sporthalle gegen den allerdings unberechenbaren Tabellenneunten TSV Vellmar (21:23) könnten die Kleenheimer dem großen Ziel Meisterschaft und Aufstieg in die 3.Ligaein Stück näher kommen. Heimrecht haben auch die beiden anderen heimischen Vertreter: Der Fünfte HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II (28:16) will am Sonntag um 17 Uhr in Münchholzhausen seinen guten Lauf gegen den Drittletzten Aufsteiger SG RW Babenhausen (16:28) fortsetzen und Schlusslicht TSF Heuchelheim (0:42) würde gerne in eigener Halle am Sonntag um 17.30 Uhr nach dem Trainerwechsel (Torsten Steinmüller für Thomas Schäfer) gegen den Vorletzten
Eschweger TSV (6:38) erstmals beide Punkte holen.
SG Kleenheim – TSV Vellmar (Samstag, 20 Uhr, Weidig-Sporthalle Oberkleen)
Die Nordhessen stecken im Abstiegskampf und ihr Trainer heißt Iljo Duketis. Das sind mindestens zwei gute Gründe, warum das Team unberechenbar erscheint und vor allem auswärts erfolgreicher auftritt als in eigener Halle! Bei Kleenheim ist natürlich die Euphorie nach der Gala-Vorstellung im Schlagerspiel in Reinheim riesengroß, doch die Mannschaft muss auf dem Teppich bleiben und muss die nächsten Spiele noch mit größter Konzentration angehen. „Wir haben natürlich immer noch ein paar angeschlagene und verletzte Spieler“, erklärt Co-Trainer Bodo Schindel. Das scheint aber in Reinheim die Mannschaft ganz gut weggesteckt zu haben, wenngleich Tim Hanika sich nach fünf Minuten wieder verletzte und erneut ausfällt. Daneben steht beim Tabellenführer auch Steffen Rehorn auf der Ausfallliste. Endlich wieder nach seiner Sperre dabei ist Rückraumspieler Christian Keil, der seinem Einsatz entgegen fiebert.
„Vellmar spielt eine sehr gute Rückrunde, die Mannschaft hat vor allem in gegnerischen Hallen ihre Punkte geholt“, erklärt Schindel weiter.
Wer Trainerfuchs Iljo Duketis kennt, der weiß, dass er sich etwas einfallen lassen wird gegen den Spitzenreiter. Es ist mit offensiven Deckungssystemen (5:1, 3:2:1 bis zu 3:3) der Nordhessen durchaus zu rechnen. Die Rückraumspieler Adam Kovacs, Benjamin Gunkel aber auch Phil Stumbaum und Trainersohn Dino Duketis sind nicht nur die Haupttorschützen Vellmars, sondern auch die spieltragenden Akteure.
„Wir müssen versuchen, an die gezeigte Abwehrarbeit vom Spiel in Reinheim anzuknüpfen“, sagt Schindel. Dabei gilt es den starken Vellmarer Rückraum in den Griff zu bekommen. Und auf gar keinen Fall dürfen die Kleenheimer – etwa wegen der Tabellensituation – den Gegner unterschätzen! Der Kleenheimer 31:29-Hinspielerfolg war mühevoll genug. Neben Christian Keil wird Trainer Walter Don wahrscheinlich den früheren Spielmacher Sebastian Fleck aus der zweiten Mannschaft, der auch schon in Reinheim zum Einsatz kam, für den Rest der Saison in den Oberliga-Kader dazu nehmen.
Volkmar Köhler