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SG Kleenheim II, das Team geht nach dem Abstieg aus der Bezirksoberliga in der Bezirksliga A der Männer mit folgendem Kader in die neue Saison 2011/12; Volkmar Köhler / Foto: Volkmar Köhler (vk) |
Das Fernziel der 2. Männer heißt Bezirksoberliga
Wiederaufbau steht die für die SG Kleenheim II in der Handball-Bezirksliga A auf dem Programm. Nach dem Abstieg aus der Bezirksoberliga soll es in der neuen Klasse besser werden. Und auch personell hat sich die Mannschaft verändert. Auf eigenen Wunsch schied Philipp Michel als Trainer aus, steht aber wieder als Spieler zur Verfügung.
Michel, Christian Straßheim und Tim Straßheim gelang es jedoch, einen Nachfolger zu präsentieren. Neuer Coach ist der Holzheimer Dirk Schwellnus, der sehr gut bei der Mannschaft ankommt.
Schwellnus, einst für den TV Lützellinden in der Regionalliga und für den TV Holzhein in der Oberliga am Ball, ist voll des Lobes für sein Team: „Das ist eine gute Truppe. Ziel ist auf jeden Fall Platz drei. Wenn der komplette Kader zur Verfügung steht, traue ich uns durchaus noch mehr zu.“
Für die neue Runde stehen 22 Akteure zur Verfügung. Mit den Torhütern Björn Finholdt (MSG Linden), Thomas Beigel (SG Rechtenbach) und Rückraumspieler Johannes Biermann (HSG Münzenberg/Gambach) hat ein Trio den Verein verlassen. Dafür wurden die beiden Linkshänder Dominic Weil und Lukas Kassabaum aus der eigenen Jugend mit einem Doppelspielrecht ausgestattet. Hinzu rücken mit Torhüter Jan Schütz und Henrik Möllenbeck zwei alte Bekannte aus der 3. Männermannschaft in den Kader auf, die bereits in der Vorbereitung gezeigt haben, dass sie sehr wichtig für das Team sein können. Frischen Wind bringen sicherlich auch die drei externen Neuzugänge Konstantin Mezker, Christian Fischer und Thomas Fischer in die Mannschaft.
„Das Trio verfügt über großes Potenzial und wir sind froh, sie bei uns begrüßen zu können“, erklärt Tim Straßheim, der weiterhin als Co-Trainer zur Verfügung steht. In der Breite ist die „Zweite“ also gut aufgestellt, zumal sie noch die talentierte A-Jugend in der Hinterhand hat.
Völlig zufrieden sind Dirk Schwellnus und Tim Straßheim allerdings nicht mit der Vorbereitung. Die meisten Akteure legen (leider) nicht mehr die oberste Priorität auf den Handball und so kam es manchmal auch vor, dass nur wenige Spieler den Weg in die Sporthalle zum Training fanden. „Damit müssen wir leben. In Zukunft werden wir aber sicherlich einen Schnitt machen. Wir sind in der glücklichen Lage, in den nächsten Jahren große Talente aus der Jugend einbauen zu können. Langfristig gesehen, muss das Fernziel wieder Bezirksoberliga heißen“, so Tim Straßheim abschließend.
Tim Straßheim