









Landesliga Frauen: TV Hüttenberg II - SG Kleenheim II 23:27
(tis). Die SG Kleenheim II hat das Derby in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen beim TV Hüttenberg II mit 27:23 (11:13) für sich entschieden."Es war ein Duell auf Augenhöhe. Es hat mich sehr gefreut, wie meine Mannschaft nach einem Rückstand wieder zurück in die Partie gefunden hat", freute sich Kleenheims Trainer Jens Neumeyer.
Sein Hüttenberger Kollege Roland Hildebrandt trauerte dagegen der vertanen Chance nach, den dritten Sieg in Folge zu landen: "Wir haben zu viele technische Fehler gemacht. Ein Unentschieden wäre aber gerecht gewesen."
Kleenheim II erwischte zwar den besseren Start und führte mit 3:1. Aber beim 7:6 hatte die Hüttenberger Oberliga-Reserve die Partie gedreht. Beim 13:11-Pausenstand war der Vorsprung sogar leicht ausgebaut.
Gastgeberinnen werfen in den letzten acht Minuten kein Tor mehr
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie immer spannender. Stefanie Engel glich für die Gäste beim 18:18 aus, beim 22:21 hatte Kerstin Schulz das Team aus Oberkleen erneut in Front geworfen. Aber beim 23:22 durch Lydia Lex hielt Hüttenberg II wieder alle Trümpfe in der Hand. In den letzten acht Minuten erzielten die Blau-Weißen keine Treffer mehr, so dass Kleenheim II davonzog. Beim 26:23 durch die ehemalige Hüttenbergerin Caroline Fischer war die Partie entschieden. "Wir haben sehr gut kombiniert und viele Treffer vom Kreis gemacht", freute sich Neumeyer, während Hildebrandt nachdenklich zurückblickte: "Ich kann nicht verstehen, wie wir den Sieg noch aus der Hand geben."
Hüttenberg II: Müller, Völker - Lex (3), Schieferstein (4/3), Reitz, Spengler, Pauschert (6), Mappes (2), Otto (2), Svenja Lüling, Klein (1), Melchior (1), Taylor (4).
Kleenheim II: Rüspeler, Stahl - Engel (2), Fischer (5),Schulz (4/3), Badtke (2), Schäfer (1), Heußner (4), Grygar (5), Schepp (2), Mattheiß (1), Eva König (1).
Schiedsrichter: Lahaye/ Pötzsch (Offenbach/Bürgel) - Zuschauer: 60 - Zeitstrafen: Hüttenberg II zwei (Lex, Taylor), Kleenheim II zwei (Fischer, Schulz).
Quelle: Mittelhessen.de