









3. Liga West: Kleenheim - Trier II 31:26 (12:9):
(lew). Die Siegeszug der Handballerinnen der SG Kleenheim in der 3. Liga West geht weiter: Auch eine DJK/MJC Trier II mit tatkräftiger Unterstützung aus dem Bundesligateam schaffte es nicht, die seit nunmehr 4. März andauernde Erfolgsserie zu unterbrechenMit 31:26 (12:9) bezwang die SGK die "kleinen Miezen" im letzten Heimspiel der Saison und schraubte ihr Konto auf 34:16 Punkte.
20 Zähler sammelte Kleenheim alleine in der zweiten Saisonhälfte, in der es bislang nur zwei Niederlagen zu verzeichnen gab - in den Heimpartien gegen Meister TSG Ober-Eschbach (22:23) und gegen die professionell geführten Roude Leiw Bascharage aus Luxemburg (26:31).
"Das ist eine geniale Rückrunde", blickte Kleenheims Trainer Lazar Constantin Cojocar mit berechtigtem Stolz auf die vergangenen Wochen seit der Weihnachtspause zurück. Und freute sich gemeinsam mit seinen Schützlingen, dass es momentan so vieles klappt. Obwohl die Trainingswoche im Vorfeld mit diversen verletzungsbedingten Ausfällen nicht optimal verlaufen sei, habe sein Team abermals eine strake Leistung gezeigt. "Vor allem nachher in der zweiten Halbzeit haben die Mädels ihren Siegeswillen bewiesen", erklärte Cojocar.
3:2:1-Deckung der Gastgeberinnen zieht der Erstliga-Reserve den Zahn
Der Schlüssel zum Erfolg war einmal mehr die Defensive. "Mit unserer 3:2:1-Deckung haben wir die Triererinnen, die mit sämtlichen Bundesligakräften angereist waren, richtig gut bekämpft und ihnen frühzeitig den Zahn gezogen", sagte der Coach. Mit bislang 602 Gegentoren hat die SGK mit Abstand die wenigsten Treffer aller West-Drittligisten kassiert.
Nur das Angriffsspiel ließ zunächst zu wünschen übrig. So blieb der Gast in der ersten Halbzeit noch einigermaßen auf Tuchfühlung und ging beim 7:6 Mitte der ersten Hälfte sogar einmal in Führung. Es sollte jedoch das einzige Mal in der Partie bleiben, die Kleenheim im zweiten Durchgang endgültig an sich riss. Aus dem 15:12 machte die Heimmannschaft binnen weniger Minuten ein 19:12, womit die Begegnung praktisch entschieden war.
"Da hat dann auch unser Kombinationsspiel richtig gut funktioniert", durfte Cojocar noch ein paar schöne Offensivaktionen seiner Mädels genießen und hob dabei vor allem Andrea Schulz ("Sie hat wieder eine starke Partie geboten"), Jonna Jensen, die sich angeschlagen in den Dienst der Mannschaft stellte, und Elisabeth Schödl hervor, die prima auftrumpfte und drei Treffer erzielte.
Übrigens: Verabschiedet wurde beim letzten Auftritt vor heimischen Publikum niemand. "Jürgen Klein, Christian Straßheim und ich werden uns demnächst zusammensetzen und über die Zusammensetzung der Mannschaft für nächste Saison beraten", ist Cojocar optimistisch, dass sein Team größtenteils so zusammen bleibt. "Die Truppe hat sich toll entwickelt und einen klasse Zusammenhalt", würde er diese Entwicklung allzu gerne weiter vorantreiben.
Kleenheim: Dauth, Bochis - Schödl (3), Parsons (1), Bier (6/4), Schulz (3), Salzmann, Leib (3), Reeh (4), Eisenhardt, Euler, Jensen (4), Bepler (4), Lorenz (3).
Trier II: Bocka, Kockler - Sattler, Pötters, Hahn (2), Zelmel (4), Premm (8/2), Tunik (2), Vallet (2), Adeberg (8/5).
Schiedsrichter: Roos/Werner (Budenheim) - Zuschauer: 100 - Zeitstrafen: Kleenheim drei (Salzmann zwei, Lorenz), Trier II eine (Tunik).
Quelle: Mittelhessen.de